So sieht meine Ausstattung für meine Selbstständigkeit aus

Meine Hardwareausstattung in der Selbstständigkeit

Einer der großen Vorteile der heutigen Zeit, ist, dass man für das Starten einer Selbstständigkeit, zumindest im online- oder im Softwareentwicklungsbereich, kaum Eigenkapital mitbringen muss. Man kann direkt mit der Ausstattung beginnen, die man bereits hat. Genauso habe ich’s gemacht und meine ersten Aufträge habe ich mit dem privaten 17 Zoll Samsung Laptop entwickelt.

Jedoch habe ich bereits nach kurzer Zeit gemerkt, dass dies keine optimale Ausstattung war. Der Laptop hat aufgrund seines Alters allein für das Hochfahren 3-5 Minuten gebraucht. Große Entwicklungsumgebungen wie Visual Studio von Microsoft ließen sich zwar installieren und betreiben, waren jedoch auch teilweise unglaublich langsam, was das Entwickeln zäh gestaltet hat. Darüber hinaus hat mein Laptop die Bekanntschaft mit seinem ärgsten Feind gemacht – einer ziemlich vollen Kaffeetasse. Tja, der Kaffee war leider futsch, der Laptop hat es zwar überstanden, ist aber dadurch nicht unbedingt schneller und stabiler geworden 🙂

Der andere Punkt, mit dem ich nicht ganz zufrieden war, war das fehlende Zweitmonitor. Besondern bei der Anwendungsentwicklung ist es für den Arbeitsfluss von Vorteil, auf einem Bildschirm die Entwicklungsumgebung und auf dem anderen die Anforderungsbeschreibung zu haben. Ohne das Zweitmonitor sprang ich ständig zwischen der Entwicklungsumgebung und der Anforderungsbeschreibung hin und her, was natürlich zu Lasten des flüssigen Arbeitens ging.

Aus diesen Überlegungen heraus habe ich dann beschlossen, die kompletten Umsätze erstmal in die neue Ausstattung zu investieren.

Laptop

Meinen Auswahlprozess für den neuen Laptop lasse ich lieber aus. Ihr wisst ja selbst, aus was für einer Riesenauswahl man bei Elektronikartikeln schöpfen kann und dass diese Vielfalt nicht unbedingt für einen schnellen Entscheidungsprozess förderlich ist 🙂 Dabei hatte ich schon ganz klare Vorstellungen, welchen Festplattentyp, welche Bildschirmgröße, welches Betriebssystem usw. der neue Laptop haben sollte. Dennoch spuckten die Suchmaschinen weiterhin Unmengen an möglichen Alternativen aus. Letztendlich ist es ein 15-Zoll Businesslaptop DELL VOSTRO 5590 geworden.

Es ist nicht meine erste Wahl gewesen – die erste (DELL XPS 17) wäre 3 Mal so teuer gewesen. Da ich aber nicht davon ausging, dass mit diesem teureren Laptop die Qualität meiner Arbeit um Faktor 3 steigen würde, habe ich mich für die günstigere Alternative entschieden. Dadurch konnte ich auch steuerlich profitieren – da der Laptop in dieser Preiskategorie (750 Euro Nettopreis zuzüglich ca. 140 Euro Mehrwertsteuer) unter „geringfügige Wirtschaftsgüter“ fällt, kann ich es in der kommenden Steuererklärung sofort komplett von der Steuer absetzen.

Der Kauf ist jetzt schon fast 8 Monate her und ich bin mit dem Laptop nach wie vor sehr zufrieden. Von der Leistung her brauche ich als Entwickler eh nicht besonders viel – und der Laptop hat noch einiges an Leistungsreserven. Allein das Tempo beim Hochfahren ist genial – nach gefühlt 5 Sekunden kann ich mich bereits einloggen. Meilenweiter Unterschied verglichen mit dem bisherigen Zustand. Genauso ist es bei der Akkulaufzeit – damit kann ich zwischen 4 und 6 Stunden von unterwegs arbeiten.

Zu guter Letzt wäre noch die Lautstärke der Lüfters beim neuen Laptop erwähnenswert. Die ersten Wochen dachte ich, es wäre gar kein Lüfter drin:-). Nur wenn der Laptop richtig herausfordert wird, zum Beispiel durch eine versehentlich entstandene Endlosschleife, merke ich was vom Lüfter. Es ist aber immer noch kein Vergleich zum Turbinengeheul des alten Laptops 🙂

Monitor

Meine zweite Anschaffung war ein Monitor. Bei notebookbilliger.de (kein Affiliate-Link) habe ich ein gutes und erschwingliches (unter 250 Euro) Monitor von Philips gefunden. Die Größe ist mit 32 Zoll für meinen Einsatzzweck mehr als ausreichend. Auf diesem Bildschirm programmiere ich, während auf dem Laptopbildschirm die Anforderungen zu sehen sind. So wird der Arbeitsfluss nicht gestört, da das Springen zwischen den einzelnen Fenstern entfällt.

Geschäftshandy

Meine letzte wichtige Anschaffung war ein neues Handy. In meiner Selbstständigkeit ist das Telefon neben E-Mail einer der wichtigsten Kommunikationskanäle. Bisher habe ich zum Telefonieren mein altes privates iPhone 6 verwendet. Als jedoch die Kopfhörerbüchse ihren Dienst quittiert hat und ich nicht mehr per Kopfhörer telefonieren konnte, wurde es langsam Zeit für einen Nachfolger. Das alte iPhone hat mir seit 2014 treue Dienste erwiesen und wird jetzt in den wohlverdienten Ruhestand geschickt.

Im Gegensatz zum Laptop und Monitor fiel mir die Auswahl des neuen Handys überhaupt nicht schwer, das Wunschmodell stand im Prinzip schon vorher fast – ein iPhone 11 Pro. Hätten wir jetzt nicht 2020-2021, sondern eher das Jahr 2010, wäre dann die Entscheidung dagegen schwieriger gewesen- damals gab es ja neben iPhone auch noch WindowsPhone und Blackberry – alle finde ich nach wie vor absolut genial.

Von allen iPhones, die derzeit auf dem Markt sind, finde ich iPhone 11 Pro (optisch gesehen) am ansprechendsten. Anders als beim Laptop und Monitor habe ich mich beim iPhone jedoch dafür entschieden, es gebraucht zu kaufen. Irgendwie wäre es für mich ansonsten komisch, wenn das Handy teurer als der Laptop wäre 🙂 Über Ebay habe ich dann eins in einem neuwertigen Zustand für rund 650 Euro gefunden. Genauso wie beim Laptop habe ich da keinen einzigen Tag den Kauf bereut. Vor allem die Tonqualität beim Telefonieren und die Auflösung der Fotos und Videos ist einfach unschlagbar.

Fazit

Alle drei aufgeführten Anschaffungen waren auch jeden Fall ihr Geld wert und leisten mir nach wie vor sehr gute Dienste. Da ich dabei auf Qualitätsmarken gesetzt habe, denke ich, dass ich alle Geräte noch lange nutzen kann.

Sehr gerne könnt ihr in den Kommentaren hinterlassen, mit welcher Ausstattung und mit welchen Marken ihr gerne arbeitet.

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